Pressemitteilung vom 22. März
2006
Das Problem ist nicht neu, aber es wird von Jahr zu
Jahr gravierender. „Um es auf den Punkt zu bringen:
Omas Vermögen ist in großer Gefahr, wenn
sie alleine in die Türkei reist,“ formuliert
es Jürgen P. Fuß, einer der Herausgeber der
ATR, die in den nächsten Wochen wieder dramatisch
zunehmende Situation. Gefährdet sind nach seiner
Beobachtung vor allem solche Frauen, die über 60
sind und schon längere Zeit alleine leben.
„Da fehlt schon lange das, nachdem wir uns alle
sehnen: Liebe, Zuneigung, Zärtlichkeit und das
Gefühl, vom anderen Geschlecht begehrt zu sein,“
so Fuß. „Wenn dann noch die Sonne und die
Wärme des Südens hinzukommen, verdrängen
romantische Träume und Gefühle Vernunft und
Verstand.“
Sie werden Opfer der meist knapp über 20-jährigen
zumindest auf den ersten Blick recht gut aussehenden
türkischen Männer. Höflich und zuvorkommend
sind sie und sprechen immer ein wenig Deutsch, was ihren
Reiz noch erhöht. Meist bedarf es nur eines kurzen
Wortwechsels mit der auserwählten Frau, die aus
Deutschland angereist ist, um die heimische Trostlosigkeit
des Alltag zu vergessen, um bei dem allgegenwärtigen
Cay in ein vertiefendes Gespräch zu kommen.
Schon in dieser ersten Runde wird der professionelle
Türke klären können, ob die Vermögenslage
die ausgewählten Dame interessant ist, für
eine „weitere Bearbeitung“. Ist das Resultat
positiv, kann in den nächsten Tagen zügig
an der Erreichung des Ziels weiter gearbeitet werden.
Zunächst muss das volle Vertrauen des Opfers -
Pardon: der Auserwählten, auf die er schon so lange
gewartet hat - gewonnen werden.
Neben Komplimenten und schmeichelhaften Worten gibt
es auch Zärtlichkeit und die Befriedigung schon
lange nicht mehr gekannter sexueller Bedürfnisse
- wohlgemerkt: der Auserkorenen, nicht etwa des Türken.
Für sein großes Ziel ist er bereit, (fast)
alles zu geben. Vergleichbar den Männern, die von
einer jungen Frau schöne Augen und mehr gemacht
bekommen, fließen bei den jungen Türken die
Damen dahin.
Ein solches Glück noch einmal erleben zu dürfen,
das können sie kaum glauben. Und als Dank für
dieses Glücksgefühl geben sie oft schon nach
wenigen Tagen die Geheimzahl ihre Scheckkarte preis.
Natürlich ohne dies zu merken, hatte ihr Freund
und zukünftiger Verlobter doch nur an dem schwierig
zu bedienenden türkischen Geldautomaten ausgeholfen.
Gemeinsames Glück benötigt ein gemeinsames
Heim. Und so begibt man sich schon nach wenigen Tagen
auf die Suche nach einem Haus oder zumindest nach einer
Wohnung. Natürlich nicht zu mieten, sondern zum
Kaufen, man möchte ja schließlich was fürs
( gemeinsame) Leben haben, so denkt die Frau. Unser
türkischer Freund hat dagegen eine etwas andere
Vorstellung: spätestens dann, wenn die Wohnung
gekauft ist - aus welchen Gründen auch immer, wird
sie auf seinen Namen lauten - wird er spüren, dass
der Altersunterschied doch zu groß ist.
Das wusste er hat zwar schon vor dem Kauf, aber die
Bedenken wurden aus verständlichem Grund beiseite
geschoben. Schließlich würden sie das Erreichen
seines Ziels stören, nämlich für sich
und seine daheim geduldig wartende türkische Frau
eine eigene Wohnung zu erwerben. „Ja, Sie haben
richtig gehört“ reagiert der Herausgeber
der ATR auf unseren fragenden Blick. „Mittlerweile
wissen wir aus vielen Fällen, dass dies alles von
den türkischen Frauen und Familien gut geheißen
wird, weil es oft die einzige Chance ist, aus der eigenen
aussichtslosen finanziellen Lage herauszukommen.“
Für die geprellten deutschen Frauen bleibt am Ende
nur eine bittere Bilanz: ihr mühsam erspartes Vermögen
ist weg und auch die Zärtlichkeit und die wenigen
Nächte mit der so lange vermissten Sexualität
gibt es nicht mehr. Dass zudem alles so geschickt eingefädelt
war, dass sie nicht einmal vor einem Gericht etwas nachweisen
können, stellen sie erst viel zu spät fest.
„Das Schlimmste an der ganzen Sache ist aber,“
so schließt Fuß seine Schilderung: „ist,
dass sich das Gleiche unzählige Male immer wieder
aufs Neue wiederholt, immer wieder nach dem gleichen
Muster. Wenn wir dann gerade frisch verliebten Frauen
unsere Erfahrungen erzählen, wischen sie diese
beiseite, denn bei ihrem türkischen Freund ist
das alles ganz anderes!“
Die Buchungszahlen für die Türkei sind „dank“
Vogelgrippe und dem Iran-Konflikt bisher stark rückläufig.
Da passt der Report, den die ATR jetzt veröffentlicht
hat, schlecht in die Tourismuslandschaft. Doch mit einer
Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den Tourismusregionen
werden diese Betrugsdelikte weiter zunehmen.
„Wir halten es deshalb gerade jetzt für angebracht,
mit unserer Dokumentation den gefährdeten deutschen
Frauen die Augen öffnen. Bevor es zu spät
ist - und das kann schon wenige Tage nach der Ankunft
in der Türkei der Fall sein,“ so der Herausgeber
der ATR Jürgen Fuß: „Prima Türkei?
– Ja, wenn man nicht auf üble Machenschaften
hereinfällt, bei denen junge Türken mit den
Gefühlen älterer Frauen spielen und diese
finanziell und seelisch zerstören!“
Die komplette Dokumentation über einen authentischen
Fall kann über die Homepage der Aktuellen Türkei
Rundschau als pdf-Datei zum Ausdrucken bestellt werden
(Umfang des Reports ca. 19 Seiten).
zum Bestellformular...
Der Nachdruck dieser Pressemitteilung ist gerne gestattet
mit folgendem Quellenhinweis:
Aktuelle Türkei Rundschau – ATR –einzige
deutschsprachige überregionale Wochenzeitung der
Türkei (Deutsche Herausgeber).
Belegexemplar erbeten an folgende Email-Adresse: atr@gmx.com
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