August
2010
Die Zeit
im Urlaub nutzen
In Deutschland ist jetzt Ferienzeit. Für einen
Deutschen ist diese Zeit sehr wichtig. Sie wird sorgfältig
geplant und lange ersehnt. Manche fahren weg und manche
bleiben Zuhause. Aber eines ist wichtig: In dieser
Zeit braucht nicht der normalen Arbeit nachgegangen
zu werden. Ich möchte Ihnen einen Ratschlag für
Ihren Urlaub geben. Vielleicht haben Sie gerade Urlaub
oder Sie stehen kurz davor.
Lesen Sie doch einmal das Neue Testament der Bibel
durch. Ich verspreche Ihnen, daß sich einiges
in Ihrem Leben ändern wird. In der Bibel ist
das Wort Gottes zu finden. Dort steht: „Der
Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber
sollen nicht vergehen." (Matthäus-Evangelium24,35).
Wenn die Erde einmal vergangen ist, wird nichts mehr
da sein, was uns auf der Erde wichtig war. Das einzige
was übrig bleibt ist das Wort Gottes.
Deshalb macht es Sinn, sich schon jetzt damit zu beschäftigen,
denn es ist ewig. Natürlich hat die Bibel sehr
viele Feinde. Kein Buch ist auf dieser Erde so verbreitet
wie die Bibel. Allerdings wird auch kein Buch so heftig
bekämpft wie eben diese Bibel.
Ein Freidenker, der stets die Bibel öffentlich
angriff, wurde einmal gefragt, warum er denn die Bibel
nicht in Ruhe lassen könne, wenn er doch nicht
an sie glauben würde. Seine ehrliche Antwort
war: „Weil sie mich nicht in Ruhe läßt!"
Unzählige Menschen können die göttliche
Schlagkraft dieses Buches bestätigen. Lesen Sie
das Buch der Bücher und nutzen Sie besonders
in Ihrem Urlaub die Zeit um Gottes Wort besser kennen
zu lernen.
Ihr
Martin Seifert
Aurich/Deutschland
Juli 2010
Ruhe
nach dem (Fußball-) Sturm?
Die
Fußball-WM tritt in ihre Endphase ein. Schon
viele Wochen vor der WM fieberten die meisten Deutschen
diesem Großereignis entgegen. Eigentlich ab
dem Tag, an der Eurovision Song Contest entschieden
wurde, dem auch wiederum entgegengefiebert wurde.
Kurz davor war es das Eishockey und die Formel 1,
kurz davor wieder etwas anderes. Eine Attraktion muß
die nächste jagen, da eine Zeit der Ruhe für
die Menschen sehr unangenehm ist.
Und auch nach der WM
geht es mit anderen Dingen weiter. Woran liegt es,
daß schon morgens das Radio oder der Fernseher
laufen muß, im Auto auf dem Weg zur Arbeit die
Musik nicht fehlen darf, der Tag mit viel Arbeit ausgefüllt
wird und am Abend, bevor man ins Bett fällt,
wiederum der Fernseher läuft? Die Bibel nennt
dies Ruhelosigkeit der Seelen. Der Mensch weiß
instinktiv, daß er eine Menge unvergebener Sünde
mit sich herumschleppt.
Dies wird dadurch versucht
zu verdecken, indem sich der Mensch dauernd berieselt
und ablenkt. Und so befindet sich die ganze Menschheit
in einer großen Rastlosigkeit und innerer Unzufriedenheit.
Es gibt nur eine Möglichkeit um wirkliche Ruhe
und Zufriedenheit zu finden.
Dazu ist Jesus Christus
auf diese Erde gekommen. Er hat gesagt: „Kommt
her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen!
Und ich werde euch Ruhe geben." (Matthäus
11,28). Und das gilt auch noch heute. Wer seine Schuld
und Sünde bei Jesus Christus abgeladen hat und
sich Ihm unterstellt, bekommt inneren Frieden und
verliert seine Rastlosigkeit. Er weiß sich geborgen
und ist nicht mehr abhängig von Ablenkung. Echte
Lebensqualität ist nur in Jesus Christus zu finden,
die auch über den Tod hinausgeht.
Ihr
Martin Seifert
Aurich/ Deutschland
Juni
2010
Gold
In
den Zeitungen wird seit einigen Monaten vermehrt über
Gold berichtet. Die Preise steigen seit längerer
Zeit und haben Rekordniveau erreicht. In Krisenzeiten
rückt dieses Metall stets in den Fokus von Anlegern.
Warum ist das so? Gold ist nicht vermehrbar und ist
seit tausenden von Jahren ein stabiles werthaltiges
Metall gewesen.
Fast jeder Mensch hat
Gold am Körper: Entweder als Schmuck, in der
Zahnfüllung, als Ehering oder als kleine Teilchen
im Laufwerk der Armbanduhr oder anderen elektrischen
Geräten.
Gold hat besondere Eigenschaften: Je reiner es ist,
desto formbarer ist es auch. 10 g reines Gold können
z.B. zu einem 25.000 Meter langen Draht verarbeitet
werden. Maschinell können Goldplättchen
von mikroskopischer Dünne hergestellt werden:
0,0001 Millimeter. Das bedeutet, daß 10.000
Blättchen übereinander gelegt werden können,
um einen Millimeter zu erreichen!
Die Industrie benötigt diese Metall wegen seiner
Widerstandsfähigkeit. Gold rostet nicht. Das
Alter eines Goldstücks ist nicht zu bestimmen.
Gold schmilzt erst bei 1.063° C. Reines Gold schimmert
bei Sonnenbestrahlung einen wunderbaren Glanz.
Und ganz wichtig: Auf reinem Gold können keine
Bakterien leben. Mit Gold überzogene Gegenstände
sind bakterienfrei!
In der Bibel gibt es
über 150 Stellen wo Gold auftaucht. Das Material
Gold steht symbolisch für Gottes Heiligkeit.
Denn genauso wenig wie Gold altert, altert Gott auch
nicht. Und genauso wenig wie auf Gold Bakterien leben
können, kann Sünde auch nicht in der Nähe
von Gott bestehen.
Im Gegensatz zum Menschen,
denn am Menschen haftet Sünde sehr gut. Und jeder
Mensch ist ein Sünder. Aus diesem Grund ist auch
keine Gemeinschaft zwischen Menschen und Gott möglich.
Deshalb starb Jesus Christus auch für die Menschen,
damit die trennende Sünde zu Gott beseitigt wurde.
Jeder Mensch, der das für sich in Anspruch nimmt,
wird einmal sündlos vor Gott stehen können.
Niemand kann dies von sich aus erreichen. Nur der
Mensch hat goldene Aussichten, der seine Sündenfrage
zu Lebzeiten mit Hilfe von Jesus Christus klärt.
Und das ist viel wichtiger als ein Goldvorrat zu hause!
Ihr
Martin Seifert
Aurich/ Deutschland
Mai 2010
Die
Verschuldung Griechenlands
Es
ist leicht, mit dem Finger auf Griechenland zu zeigen
und die horrende Überschuldung anzuprangern.
Natürlich haben alle lautstarken Kritiker recht:
Eine so hohe Verschuldung ist durch nichts zu rechtfertigen.
Jahrelang wurde der Versuchung nachgegeben, Wünsche
auf Pump zu erfüllen.
Allerdings sieht es in fast allen anderen Staaten
mit der Staatsverschuldung auch nicht rosig aus. Deutschland
hat die 1,7 Billionen (!) Euro längst überschritten.
Tendenz steigend. Auch in Deutschland konnten die
Politiker der Versuchung des schnell geliehenen Euros
nicht widerstehen. Aber auch hier verbietet sich ein
Anklagen, sofern man sich nicht selber einmal untersucht
hat.
Wie hoch ist die Schuld im eigenen Leben? Wie hoch
ist der Schuldenberg gegenüber Gott? Wie oft
gab es ein Unterliegen in der Versuchung? Wie bei
der Kreditaufnahme ist es so: Irgendwann wird jeder
von seiner Schuld wieder eingeholt. Leben Sie auch
ins Blaue hinein ohne an die Zukunft zu denken? Es
kommt der Tag der Abrechnung, an dem jede einzelne
Schuld auf den Tisch kommt.
Die Bibel sagt, daß Bücher aufgetan werden.
Die Bibel sagt auch, daß kein Mensch in der
Lage sein wird seine Schuld selber zu tilgen. Das
kann nur ein Schuldloser tun. Es ist Jesus Christus,
der stellvertretend für die Sünder am Kreuz
die Schuld durch seinen Tod bezahlt hat. Nur in der
Annahme dieses Geschenkes liegt die Bezahlung der
eigenen Schuld.
Griechenland versucht den Tag der Abrechnung dadurch
zu verzögern, indem es jetzt bei den europäischen
Staaten Kredite aufnimmt. Aber dadurch werden die
Schulden nicht getilgt. Die Chance der Schuldtilgung
haben nur Menschen. Und nur diejenigen, die zu Lebzeiten
ihre Schuldfrage mit Jesus Christus lösen.
Ihr
Martin Seifert/ Aurich
April 2010
Was
wenig kostet taugt nichts!?
Ich hörte
von einer Gruppe Weinkennern, die vor einiger Zeit
in neutralen Gläsern Weinproben zu sich nahmen.
Sie sollten vor dem Testen die Marken nicht kennen,
um nicht schon vorher beeinflußt zu werden.
Zu ihrer großen Verwunderung wurde ausgerechnet
der billige Wein aus einer Tetra-Packung Geschmackssieger
und ließ die teuren Weinmarken hinter sich.
Das Ergebnis war ihnen zusammen ziemlich unangenehm.
Ich kenne die Weinkoster persönlich und weiß,
daß sie für sich selbst trotzdem nur den
teuren Wein kaufen und trinken, weil ihnen der Geschmackssieger
einfach zu billig ist.
Auch kenne ich Menschen, die enttäuscht waren
als sie hörten, wie sie ewiges Leben erhalten
können: Gott selbst kam in Jesus Christus auf
die Erde, um stellvertretend für die Menschen
am Kreuz die Schuld zu bezahlen, zu dem kein Mensch
selbst in der Lage ist.
Dieses Geschenk kann nur persönlich angenommen
und nicht erarbeitet werden. In der Bibel steht, daß
der Mensch noch nicht einmal etwas durch eigene Taten
hinzutun kann. Nur der Glaube und die Annahme des
Geschenkes sind nötig.
Vielen religiösen Menschen ist dies zu billig
und sie sagen: „Das ewige Leben möchte
ich mir selbst erarbeiten!" Sie sind zu stolz,
einfach das Geschenk anzunehmen. Das ist ihnen „zu
billig". Die Tür zum Himmel ist aber sehr
niedrig, durch die man nur gebückt gehen kann,
indem man erkennt, nichts zur eigenen Rettung zutun
zu können. Die Stolzen passen da nicht durch.
Sind Sie bereit sich beschenken zu lassen?
Ihr
Martin Seifert
Aurich/ Deutschland

März 2010
Ist
der Mensch wie ein Schaf?
Vor einiger
Zeit stürzten in der Türkei 400 Schafe in
den Abgrund. Dies passierte, weil der Hirte die Schafe
sich selbst überlassen hatte. Eines der Schafe
sprang über einen Abgrund, um auf einen gegenüberliegenden
Felsen zu gelangen. Die übrigen Tiere folgten
und sprangen in den Tod.
Die Bibel vergleicht an mehreren Stellen Schafe mit
Menschen, auch wenn uns stolze Menschen dieser Vergleich
nicht schmeckt. Aber doch ist es so, daß auch
wir Menschen auf einen Hirten angewiesen sind.
Im alten Testement, im Buch Jesaja, stehen folgende
Zeilen, die vor über 2.700 durch den Propheten
Jesaja niedergeschrieben wurden: „Wir alle irrten
umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinem
eigenen Weg, aber der Herr ließ ihn treffen
unser aller Schuld." (Jesaja 53,6). Dieser Vers
und auch die nachfolgenden Verse in diesem Jesaja-Kapitel
beschreiben den kommenden guten Hirten Jesus Christus,
der ca. 700 Jahre später in Bethlehem geboren
wurde.
Im Johannes-Evangelium bezeichnet sich Jesus Christus
als dieser gute Hirte. Er heilte Kranke und Besessene,
machte Blinde sehend und weckte sogar Tote auf. Aber
er mahnte auch zur Umkehr und forderte die Menschen
auf, ihm zu folgen und ihm sein Leben anzuvertrauen.
Diese Aufforderung gilt bis heute. Er als der gute
Hirte meint es gut mit seinen „Schafen".
Er ging so weit, daß er am Kreuz von Golgatha
sein Leben ließ, um uns zu retten.
Er sagte vor seinem Tod selbst: „Der gute Hirte
läßt sein Leben für die Schafe"
(Johannes 10,11). Jeder kann diesen Hirten ablehnen
und sein Leben selbst lenken.
Doch ist ihm dann das selbe Schicksal bestimmt wie
den 400 Schafen in der Türkei: Er wird mit der
Masse untergehen. Wer ihm aber nachfolgt, dem gelten
die folgenden Verse: „Meine Schafe hören
meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir;
und ich geben ihnen ewiges Leben und sie gehen nicht
verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner
Hand rauben." (Johannes 10,27+28).
Ihr Martin Seifert
Aurich/ Ostfriesland
Februar 2010
Reichtum
und Armut
In einem kleinen Dorf wohnt eine ältere, arme
Frau. Ihr Sohn ist vor Jahren nach Amerika ausgewandert.
Regelmäßig schreibt er ihr. Eines Tages
erhält die Frau Besuch vom Lehrer im Dorf. Sie
zeigt ihm freudig die Briefe des Sohnes und auch die
hübschen „Bildchen", die der Sohn
seinen Briefen beigelegt hat. Es sind zwar immer die
gleichen Bilder, die der Sohn geschickt hat, aber
die alte Frau freut sich daran. „Frau"
sagt der Lehrer, „das ist doch Geld. Das sind
amerikanische Dollarnoten. Sie sind reich und wissen
es gar nicht!".
Wir mögen vielleicht lächeln über die
Unwissenheit der Frau. Aber sind wir nicht auch oft
so mit den Schätzen Gottes in seinem Wort - der
Bibel - umgegangen? Immer die gleichen hübschen
Geschichten. Immer die gleichen netten Worte. Und
wir merken gar nicht, daß sie voller Reichtum
und Leben, voller Freude und Kraft stecken.
Ein Mensch der Christ wird, indem er sein Leben an
Jesus Christus übergibt, ist ein Königskind
geworden. Er wird dadurch Erbe Gottes und kann den
Reichtum der Bibel für sich in Anspruch nehmen.
Ein Christ ist durch die vielen biblischen Verheißungen
schon hier auf der Erde unsagbar reich, obwohl noch
ein unvorstellbar großes Erbe auf ihn wartet.
In der Bibel steht in Jakobus 2,5: „Hat nicht
Gott erwählt die Armen auf dieser Welt, daß
sie am Glauben reich seien und Erben des Reichs, welches
er verheißen hat denen, die ihn lieb haben?"
In fast allen Haushalten des Landes steht eine Bibel
im Regal. Oftmals ist sie verstaubt und der Inhalt
ist den Bewohnern des Hauses unbekannt. Der größte
Reichtum ist in diesem Buch zu finden und doch wird
oft dieser Schatz nie gehoben. Sind Sie noch „arm"?
Ihr
Martin Seifert
Aurich, Ostfriesland

Januar 2010
Das
zweitgrößte und das größte Problem
der Menschheit 2010
Das
Jahr 2010 hat begonnen. Zwei Tage vor Beginn des neuen
Jahres gab das Statistische Bundesamt Deutschlands
die Meldung heraus, daß die öffentlichen
Haushalte Deutschlands zum 30. September 2009 den
Kreditmarkt-schuldenstand von 1.601,4 Mrd Euro erreicht
haben. In einer Zahl geschrieben sieht das so aus:
1.601.000.000.000,00 Euro. Das ist eine unvorstellbare
Zahl.
Oder anders ausgedrückt: Jemand müßte
1.601.000 mal 1.000.000,- Euro im Lotto gewinnen um
die Schulden zurückzahlen zu können. Allen
Politikern Deutschlands ist klar, daß eine solche
Summe nie wieder zurückgezahlt werden kann. Ihnen
ist auch klar, daß nicht einmal die Zinsen dafür
gezahlt werden können. Diese werden einfach durch
immer neue Schulden finanziert. Schließlich
beträgt die Zinslast dafür ca. einhundertfünfzig
Millionen Euro (pro Tag!). Der deutsche Staat hat
sich in eine Schuldenfalle hineinmanövriert,
aus die er ohne eine Geldentwertung nicht wieder herauskommt.
Leider ist das Problem nicht nur auf Deutschland beschränkt.
Fast allen Staaten dieser Welt geht es genauso. Durch
die Globalisierung der Märkte sind die Staaten
zudem so sehr finanziell miteinander verbunden, daß
eine Bankrotterklärung eines großen Staates
alle anderen Staaten auch umwerfen würde. Dies
ist meineserachtens das zweitgrößte Problem
der Zukunft für die Menschheit.
Das größte Problem ist diesem ähnlich.
Es sind die immer weiter steigenden Sündenberge
jedes einzelnen Menschen. Die Bibel lehrt, daß
keine gute Tat eine Sünde aufwiegen kann. Das
bedeutet, daß der Sündenberg jedes Menschen
tagtäglich steigt. Und die Sündenberge der
Menschheit zusammen steigen jeden Tag in unvorstellbarer
Höhe an.
Wegen Gottes Heiligkeit kann aber kein Mensch nach
seinem irdischen Tod in Gottes Reich eintreten, auch
wenn er nur eine einzige Sünde begangen hätte.
Doch für dieses größte Problem der
Menschheit wurde Gott aus Liebe zu den Menschen selber
Mensch und starb stellvertretend als sündloser
Mensch für die Sünder am Kreuz. Für
diejenigen, die dies für sich in Anspruch nehmen.
Es wäre töricht, die vom Menschen nicht
bezahlbare Sünde einfach weiter ansteigen zu
lassen und so einmal vor Gott zu treten. Denn auf
jeden Menschen wartet das Gericht. So sagt es Gottes
Wort – die Bibel. Dort kommt nur der durch und
wird freigesprochen, der sich als Sünder erkannt
und das Loskaufopfer Jesu angenommen hat.
Jeder Mensch hat also die Möglichkeit die Reißleine
zu ziehen und ein neuer Mensch zu werden. Die Sünde
ist das größte Problem, weil es die Ewigkeit
betrifft.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen für 2010.
Ihr
Martin Seifert

Dezember 2009
Kinder
Seit Jahren beklagen Politiker den Geburtenrückgang
in Deutschland. Ihnen geht es nicht um die Kinder,
sondern um die Rentenkasse, die in ein paar Jahren
die vielen Rentner nicht mehr finanzieren kann, weil
die Einzahler fehlen. Außerdem schwinden ihnen
die Steuerzahler, die Häuserbauer und die Verantwortungsträger.
Längeres Arbeiten, geringere Renten und noch
höhere Sozialabgaben werden unausweichlich auf
die Bevölkerung zukommen. Dennoch bleibt Deutschland
Rekordhalter in Sachen Kinderlosigkeit. Und Kinderlosigkeit
ist ein Zukunftsrisiko ohnegleichen!
Jahrelang wurde propagiert, daß die Erfüllung
im Beruf und nicht in der Familie zu finden ist. Jahrelang
wurde der Beruf der Mutter und Hausfrau lächerlich
gemacht, obwohl genau dieser der anspruchsvollste
und wertvollste Beruf ist. Seit nunmehr vielen Jahren
ist die Abtreibung in Deutschland legal, was zu Tötungen
in Millionenhöhe geführt hat. Mittlerweile
ist die Abtreibung die mit Abstand häufigste
Todesursache für einen Menschen in Deutschland.
Die Bibel sagt, daß Kinder ein Geschenk Gottes
sind. („Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn",
Psalm 127,3). Den Wert dieses Geschenkes haben viele
nicht erkannt und lehnen dankend ab.
Wenn sich einige Politiker dafür einsetzen, das
von Gott geschaffene Modell von Ehe und Familie als
überholt endlich aufzulösen, dann müßte
uns eigentlich klar werden, welche Früchte inzwischen
Selbstverwirklichung und Gottlosigkeit hervorgebracht
haben.
Gottes Konzept sieht anders aus. Kinderreichtum ist
immer noch ein Zeichen des Segen Gottes. Es ist schön
anzusehen, welche Ordnung und Harmonie in kinderreichen
Familien vorzufinden ist, wenn dort die Kleinen in
Gottesfurcht von den Eltern erzogen werden. Es werden
dort von den Eltern zwar große Opfer und mancher
Verzicht erbracht; aber die gute Saat geht auf, zum
Wohl der Betreffenden und auch des ganzen Volkes.
Ihr
Martin Seifert

November 2009
Ein
„herzlicher“ Tip
Beim Kauf unseres Familienautos
haben wir uns für ein Auto mit Dieselmotor entschieden.
Der Verbrauch ist geringer, der Dieselpreis ist günstiger
als der Benzinpreis und ganz wichtig: Ein Dieselmotor
hat eine höhere Lebensdauer als ein Benzinmotor.
Beim Nachdenken über den Automotor kamen mir
Gedanken in den Sinn über den Motor des Menschen:
Das Herz. Es ist so pflegeleicht, läuft immer
weiter und man bemerkt es nur sehr selten. Die Lebensdauer
des Herzens kann man im Vornherein nicht genau sagen.
Aber ein Herz ist noch mehr als nur ein „Arbeitsgerät“
im Körper.
Mir ist ein gravierender Unterschied zum Automotor
aufgefallen: Das Herz beim Menschen hat nicht nur
den physischen Aspekt. Man bezeichnet das Herz des
Menschen auch als den Sitz der Gedanken und Gefühle.
Wir kennen Ausdrücke wie „Herzeleid“,
„herzlos“, „herzlich“ oder
„ein Herz wie ein Stein“.
Interessant ist, daß jede gute, aber auch jede
schlechte Tat aus dem Herzen kommt. Jeder Diebstahl,
jede Lüge und auch jedes schlechte Gerede wird
im Herz vorbereitet, bevor es zur Tat wird. Deshalb
ist es für einen Menschen sehr wichtig, sein
Herz sauber zu halten.
Es wird sehr viel Wert gelegt auf äußerliche
Sauberkeit, dabei ist das Herz das wichtigste Organ,
wenn es um innere Sauberkeit geht.
In der Bibel steht in Psalm 139,23: „Erforsche
mich, Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich
und erkenne meine Gedanken!“ Wer diesen Wunsch
im Herzen hat, wird sein Herz anhand der Bibel überprüfen,
ob die Gedanken mit dem Willen Gottes übereinstimmen.
Jesus Christus war der einzige Mensch auf dieser Erde,
der es geschafft hat, sein Herz völlig sauber
zu halten und sündigte zeitlebens nie. Das ist
die Aussage der Bibel.
Wir werden das nicht schaffen können, aber wir
sollen sein Vorbild mit voller Kraft anstreben. Es
ist nicht nur Gottes Wille, sondern es zahlt sich
aus. Die Bibel wird auch als Spiegel bezeichnet, die
Sie und mich so zeigt, wie wir im Herzen wirklich
sind und was wir zum Positiven ändern können.
Mein Tip: Die regelmäßige Lektüre
der Bibel und das Umsetzen des Gelesenen schenkt Ihnen
und mir eine tägliche Reinigung und Neuausrichtung.
Ihr
Martin Seifert

Oktober 2009
Die
richtige Priorität
Die Medien sind voll
von Meldungen über den „Klimawandel“,
der Überfischung der Meere, das Retten des Urwaldes
oder über Gesundheitsmaßnahmen. Das sind
sicherlich alles ernstzunehmende Themen. Jedoch wird
das wichtigste Thema in der Öffentlichkeit totgeschwiegen.
Folgende Geschichte macht dies deutlich: Ein neunjähriges
Mädchen hört, wie in einer Unterhaltung
von Erwachsenen ein älterer Mann zu ihrer Mutter
sagt: „Ach ja, alles ist eitel!“ Das Mädchen
fragt später die Mutter, was eitel bedeutet.
Die Mutter erklärt ihr, daß eitel in dem
Zusammenhang soviel wie vergänglich und nichtig
bedeutet.
Der Mann meinte damit, daß alles vergehe. Darauf
versinkt das Mädchen in tiefes Nachdenken. Nach
einer ganzen Zeit geht sie durchs Haus und legt ihre
kleinen Hände auf alles, was sie erreicht und
sagt: „Du vergehst!“ Schließlich
läuft sie hinaus und ruft dem Haus zu: „Du
vergehst! Auch dem Garten der Sonne und den Bäumen
ruft sie zu: „Ihr alle vergeht!“
Dann kommt sie zur Mutter zurück und fragt erschrocken:
„Mutter, vergehen wir Menschen denn auch alle?“
Die Mutter antwortet ihr: „Ja, auch die Menschen
sind vergänglich. Nur Gott bleibt ewig und die
Menschen, die seine Kinder werden und sich an ihn
halten“. Da ruft das Mädchen: „Dann
hilf mir doch, daß ich ein Kind Gottes werde!“
Ich denke, daß dieses Kind sehr viel mehr verstanden
hatte als die meisten Menschen auf dieser Erde.
Es wird sich um alles mögliche Vergängliche
gekümmert, als wäre es ewig da. Tagtäglich
sterben jedoch so viele Menschen, die nie ein Kind
Gottes geworden sind. Deshalb sollte als erste Priorität
das Wecken der Sehnsucht sein ein Kind Gottes zu werden.
Ein christliches Lied macht dies deutlich: „Alles
ist eitel! Du aber bleibst, und wen Du ins Buch des
Lebens schreibst!“ Neulich ging ich über
einen Friedhof und sah mir die alten Grabsteine an.
Unwillkürlich trat die Frage auf, was von den
Werken der dort Beerdigten noch Bestand hat. Ihr Leben
lang mühten sie sich ab für alles Mögliche.
Hatten Sie die richtige Priorität gesetzt in
ihrem Leben?
Hoffentlich setzen Sie die richtige Priorität
in Ihrem Leben. Lesen Sie die Bibel und vertrauen
Sie sich Jesus Christus an.
Ihr
Martin Seifert

September 2009
Wahlbeteiligung
100 Prozent
Am 30. August waren
in drei deutschen Bundesländern Landtagswahlen.
Auch wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland
Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen durchgeführt.
Die Wahlbeteiligung war nicht berauschend. Allerdings
ist ja nicht so, daß bei nur 60 Prozent Wahlbeteiligung
40 Prozent der Parlamentssitze leer bleiben. Es werden
immer 100 Prozent verteilt. Die gewählten Parteien
teilen einfach sämtliche Parlamentssitze proportional
unter sich auf. Somit hat der Nichtwähler im
Grunde genommen doch gewählt, denn seine Stimme
wurde auf die ins Parlament gewählten Parteien
verteilt. Niemand ist demzufolge so mit dem großen
Strom geschwommen wie der Nichtwähler. Seine
Aussage, daß er keine von diesen Parteien unterstützen
möchte, ist somit nicht richtig. Er hat sehr
wohl „gewählt“. Deshalb ist es den
etablierten Parteien viel Lieber, daß die unzufriedenen
Bürger von der Wahl fern bleiben, als daß
sie ihre Stimme einer neuen Partei geben.
Der häufigste Grund für das Nichtwählen
ist allerdings das Desinteresse. Aber auch der Desinteressierte
hat durch das Fernbleiben genauso „gewählt“.
Desinteressierte haben es vielleicht noch nicht gemerkt,
aber sie stimmen bei Nichtbeteiligung – auch
bei anderen Entscheidungsfindungen im Leben –
oft mit der Mehrheit, auch wenn sie das nicht wissen
oder wollen.
So gibt es Menschen, die in ihrem Leben ganz bewußt
eine Entscheidung für Jesus Christus fällen
und solche, die sich ganz bewußt gegen ihn entscheiden.
Es gibt aber auch sehr viele Desinteressierte, die
sich gar nicht entscheiden wollen und meinen, daß
sie diese Entscheidung gar nicht getroffen haben.
Aber auch sie haben sich entschieden. Wer sich nicht
ausdrücklich für Jesus Christus entscheidet
ist gegen ihn und schwimmt mit der Masse. So sagt
es das Neue Testamtent der Bibel. Leider befindet
sich die meisten Menschen auf dem „breiten Weg“,
der in den ewigen Tod führt.
Nur relativ wenige Menschen befinden sich auf dem
„schmalen Weg“, der ins ewige Leben führt.
(Matthäus-Evangelium 7,13 und 14). Es sind diejenigen,
die sich zu Lebzeiten bewußt für ein Leben
mit Jesus Christus entschieden haben und dies auch
taten. Es ist die wichtigste Wahl im Leben. Letztendlich
muß einmal jeder Mensch vor Gottes Thron erscheinen.
Dort wird seine Wahl offenbart werden, wie er zu Erdzeiten
zu Jesus Christus stand. Bei dieser Wahl gibt es keine
Enthaltungen. Entweder für oder gegen Ihn. 100
Prozent Wahlbeteiligung garantiert. Wie schön,
wenn Sie die richtige Wahl treffen.
Ihr
Martin Seifert
Aurich / Deutschland

August 2009
Der
alte Großvater
Es war einmal ein sehr
alter Mann, dem waren die Augen trüb geworden,
die Ohren taub, und seine Knie zitterten. Wenn er
nun am Tisch saß und den Löffel kaum halten
konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch,
und es floss ihm auch etwas wieder aus dem Mund. Sein
Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen
musste sich der alte Großvater letztendlich
hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben
ihm eine Schüssel und einen Löffel.
Der Großvater sah betrübt zum Tisch herüber
und die Augen wurden ihm nass. Einmal konnten seine
zittrigen Hände die Schüssel nicht festhalten,
es fiel zur Erde und zerbrach. Die junge Frau schimpfte,
er sagte aber nichts und seufzte nur. Da kaufte sie
ihm eine Schüssel aus Holz, woraus er fortan
essen musste.
Eines Tages bastelte der kleine Enkel auf dem Küchenboden
mit Holzstücken. „Was machst du da?“
fragte der Vater. „Ich mache ein Tröglein“,
antwortete das Kind, „daraus sollst du und Mama
essen, wenn ich groß bin.“ Da sahen sich
Mann und Frau eine Weile an, fingen endlich an zu
weinen, holten sofort den alten Großvater an
den Tisch und ließen ihn von nun an immer mit
essen, sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete.
Diese Geschichte von den Gebrüdern Grimm ist
sehr aktuell. Heutzutage gehen die Menschen noch weiter:
Alte Menschen werden erst gar nicht mehr im eigenen
Haus gewollt. Sie werden oftmals in Heime abgeschoben.
Alte Menschen sollen der normalen Gesellschaft fern
bleiben. Am besten, sie sind nur unter sich. Für
Krankenkassen sind alte Menschen „Kostenfaktoren“
und viele reden von alten Menschen nur noch abfällig.
Ich denke, daß man den Stand einer Gesellschaft
auch daran ablesen kann, wie alte Menschen behandelt
werden. In der Bibel steht: „Ehre deinen Vater
und deine Mutter, ..“ (2.Mose20,12).
Dieser Vers gehört zu den 10 Geboten und ist
das fünfte Gebot. Im 3. Buch Mose steht im 32.
Vers des 19. Kapitels folgendes: „Vor grauem
Haar sollst du aufstehen und die Person eines Greises
ehren, und du sollst dich fürchten vor deinem
Gott. Ich bin der Herr.“ Hier ist diese Aufforderung
sogar mit der Ehrung Gottes verbunden. Je gottloser
eine Gesellschaft wird, desto unwürdiger wird
sie auch mit ihren alten Menschen umgehen. Wie gut
tut es doch, wenn Familien zu finden sind, die Gott
fürchten und ihre Großeltern ehren.
Ihr
Martin Seifert
Aurich / Deutschland
Juli 2009
Christsein
heute
Es war eine wunderbare
Hochzeitsfeier. Ein strahlendes Brautpaar, fröhliche
Gäste, erlesene Speisen und Getränke, wertvolle
Geschenke: ein herrliches Fest. Eine unvergeßliche
Hochzeitsreise schloß sich an. Auf der Rückfahrt
wird die junge Frau plötzlich ernst und erklärt
ihrem Mann: „Ich danke dir für alles, für
deine Liebe, dafür, daß ich zu dir gehören
und mit dir verbunden sein kann. Aber nun möchte
ich doch lieber in meine alte Wohnung. Ich möchte
schon deine Frau sein, aber doch lieber für mich
leben! Ich komme einmal in der Woche zu dir. Wenn
ich dich brauche, rufe ich dich an. Aber sonst möchte
ich allein klarkommen. Wenn ich krank bin oder Geld
brauche, in Schwierigkeiten stecke oder nicht weiter
weiß, melde ich mich sofort bei dir. Ich bin
ja so froh, daß ich einen guten Mann habe. Aber
ich möchte meinen Lebensalltag doch gern allein
bestimmen. Wenn ich später einmal sterbe, möchte
ich natürlich ganz in dein Haus kommen. Aber
ich hoffe, daß das noch sehr lange dauert!“
Was wird der Ehemann seiner Frau antworten?
Was wird Gott Menschen antworten, die sich Christen
nennen, aber ihr Alltagsleben alleine bestimmen? Sie
tragen den Namen ihres Herrn. In Not und Schwierigkeiten
rufen sie zu Gott. Aber sonst wollen sie ihr Leben
eigenbestimmt leben. Die Ewigkeit wollen sie selbstverständlich
bei Jesus verbringen, aber im Leben (das ihrem Wunsch
nach hoffentlich noch sehr lange dauert) wollen sie
doch lieber für sich selbst leben.
Wie viel Prozent aller „Christen“ gehören
zu den Menschen, die sonntags in die Kirche oder Versammlung
gehen, aber im Alltag ohne Gott leben? Wie viel Prozent
aller „Christen“ wenden sich in Notsituationen
an Gott, leben aber ohne ihn wenn es ihnen gut geht?
Wie sieht unser Leben aus?
Jesus Christus ließ einmal einer ganzen Gemeinde
sagen: „Ich kenne deine Werke, daß du
den Namen hast, daß du lebst, und bist tot.
Denke nun daran, wie du empfangen und gehört
hast, und bewahre es und tue Buße.“ (Die
Bibel, Offenbarung 3,1+3)
Ihr
Martin Seifert
Aurich / Deutschland

Juni 2009
Die
Radikalität von Pfingsten
Wie jedes Jahr ist der
Pfingstmontag einigen Ländern der Erde ein Feiertag.
So auch in Deutschland. Allerdings ist dieser Tag
für viele Menschen nur ein willkommener freier
Tag. Der Inhalt dieses Feiertages ist weitgehend verblasst.
Für Christen ist das Pfingstereignis allerdings
ein elementar wichtiges Ereignis. Denn zu Pfingsten
(1. Jh. n.Chr.) erfolgte die erstmalige Ausgießung
des Heiligen Geistes. Nachzulesen in der Bibel, Apostelgeschichte
2.
Was in alttestamentlichen Tagen nur gewissen Leuten
wie z.B. Propheten vorbehalten war, wird seit Pfingsten
allen Gläubigen zuteil. Jeder Gläubige erhält
den Heiligen Geist. Wobei „Gläubige“
nicht so zu definieren ist, dass man an Gott glaubt
oder einer christlichen Kirche aktiv oder passiv angehört.
Gläubig im Sinne der Bibel bedeutet vielmehr,
dass man sein Vertrauen auf das Versöhnungswerk
Christi setzt und sich und sein Leben ihm hingibt.
Die Bibel sagt dazu, dass das alte Leben dann der
Vergangenheit angehört und dass alles neu geworden
ist. Den Heiligen Geist kann man nicht käuflich
erwerben oder durch ein Studium erhalten.
Gläubig werden im Sinne der Bibel bedeutet allerdings
auch, dass man von seiner Familie und seinen Freunden
oftmals „verstoßen“ wird. Sie merken,
dass man plötzlich anders ist als sie. Denn wer
den Heiligen Geist hat, ist ein neuer, ein anderer
Mensch geworden. Der Freundeskreis schmilzt schlagartig
stark zusammen.
Allerdings hatte die Ausgießung des Heiligen
Geistes zu Pfingsten noch eine weitere Begleiterscheinung:
Ab diesem Tage waren alle Gläubigen geeint. Dieser
Tag war der Beginn der weltweiten Gemeinde. Gläubige
verschiedener Herkunft und allen Alters gehörten
plötzlich zusammen und waren Brüder und
Schwestern. Das ist heute noch genauso. Zu dem Verlust
von vielen Freunden kam auf der anderen Seite für
jeden Gläubigen automatisch eine unzählbare
Schar von Brüdern und Schwestern hinzu.
Dieser Feiertag erinnert uns an das Geschenk des Heiligen
Geistes. Dieses Geschenk ist jedem Menschen gemacht.
Allerdings muß man es auch annehmen. Als gute
Lektüre für die Pfingstfeiertage ist die
Apostelgeschichte in der Bibel zu empfehlen. Dort
ist das Wichtigste darüber zu lesen.
Ihr
Martin Seifert
Aurich/Deutschland
April/Mai 2009
Das vergessene Buch
Dies
ist ein christlicher Text und Sie werden bestimmt
vermuten, dass hier von der Bibel die Rede ist. Falls
Sie dies also vermuten – falsch geraten. Auch
wenn die Bibel bei vielen Menschen im Bücherregal
verstaubt und deshalb wohl auch in Frage käme,
ist hier von einem anderen Buch die Rede.
Es gibt viele wichtige und unwichtige Bücher
auf dieser Erde. In den meisten Zivilisationen dieser
Erde führen Kommunen wichtige Bücher: Grundbücher.
In Deutschland ist es so, dass für die Klärung
von Immobilien-Eigentumsverhältnissen ausschließlich
das Grundbuch die entscheidende Aussagekraft hat.
Nicht die Einigung zwischen Verkäufer und Käufer
ist bindend. Nicht einmal der Notarvertrag, sondern
ausschließlich die Grundbucheintragung. Solange
die Grundbucheintragung nicht geändert wurde,
ist rein Rechtlich noch kein Eigentumsübergang
erfolgt. Insofern sind diese Grundbücher wichtig
und haben eine beweisende Aufgabe.
Das für die Zukunft des einzelnen Menschen alles
entscheidende Buch ist jedoch das „Buch des
Lebens“. In der Bibel ist an mehreren Stellen
davon die Rede. Dieses Buch wird von Gott persönlich
geführt und doch wird es von so vielen nicht
beachtet, ja sogar vergessen. In der Bibel wird dieses
„Buch des Lebens“ alleine in der Offenbarung
sechs Mal erwähnt. Nur derjenige, der in diesem
Buch eingeschrieben ist, wird das ewige Leben bekommen.
Viele Menschen verlassen sich auf Zusagen von Menschen,
dass sie einmal ewiges Leben bekommen. Das ist für
Gott jedoch nicht bindend. Viele verlassen sich darauf,
dass sie in irgendeiner Kirche eingeschriebenes Mitglied
sind. Auch das ist für Gott nicht bindend.
Das Buch des Lebens wird von Gott selbst souverän
geführt. Dieses für den Menschen alles entscheidende
Buch war schon Mose sehr bekannt. Er sprach davon
(Bibel, 2.Mose 32,32 und 33). Es war David bekannt
(Bibel, Psalm 69,29). Daniel erwähnt es (Bibel,
Daniel 12,1) und Paulus schrieb davon (Bibel, Philipper
4,3). Auch Jesus Christus redet davon (Bibel, Lukas
10,20).
Nur wer namentlich in diesem Buch aufgeführt
ist, hat ewiges Leben. Die Masse der Menschheit steht
nicht dort aufgeschrieben. Jesus Christus sagte einmal
vor einer Menschenmenge: „Denn eng ist die Pforte
und schmal der Weg, der zum Leben führt, und
wenige sind, die ihn finden.“ (Matthäus
7,14). Der schmale Weg zum Leben führt nur über
Jesus Christus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit
und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch
mich.“ (Bibel, Johannes 14,6). Ohne eine persönliche
Beziehung zu Jesus Christus gibt es keine Rettung
für den Menschen.
Wer eine Immobilie kauft drängt so lange, bis
sein Name im Grundbuch steht. Wie viel mehr sollte
der Mensch so lange drängen, bis sein Name im
Buch des Lebens steht?!
Ihr
Martin Seifert
Aurich, Deutschland

März 2009
Be-denkens-wert
Das Paulus-jahr
bringt nach wie vor viele Gruppen aus Deutschland
und verstärkt aus Österreich in unsere Gemeinde.
Jede Gruppe ist anderes zusammengesetzt und es ist
für mich immer spannend, die verschiedenen Erfahrungen
von Menschen heute mit einer Gestalt der Bibel zu
verknüpfen, die 2000 Jahre alt ist und die Menschen
nur kennen gelernt haben durch die sonntäglichen
Lesungen aus seinen Briefen im Gottesdienst.
Die breit gestreuten Erfahrungen lassen sich aber
bündeln, denn Paulus war ein Mensch der klaren
Worte, der ohne Lobhudeleien den Menschen die nackte
Wahrheit anstatt der vergoldeten Lüge zumutete,
dem die moderne Krankheit der vielen Worte ohne etwas
zu sagen fremd war und der Ecken und Kanten liebte,
um unverwechselbar die Botschaft von Jesus Christus
suchenden und fragenden Menschen aufzuschließen,
übrigens mit viel Erfolg, wie die Geschichte
ausweist. Dabei unterlag er nicht der Gefahr, Theoretiker
zu sein, sondern gab den Menschen ganz konkrete Hilfen
für die Bewältigung des Alltages aus dem
Glauben, nicht wie wir es in den vergangenen Tagen
nach dem Amoklauf eines 17-Jährigen mit 16 Toten
medial immer wieder erleben konnten als endlos selbsternannte
Experten auftraten und sich überschlugen, Rezepte
anzupreisen, die alle den Haltbarkeitswert einer Eintagsfliege
hatten.
Unsere Gesellschaft hat beileibe keinen Mangel an
Gesetzen, im Gegenteil; keinen Mangel an psychologischen
Erkenntnissen, sie krankt vielmehr an einem fehlenden
geistigen und geistlichem Rahmen, in dem menschliches
Leben gedeihen kann und für den Jahrhunderte
der Glaube Gewähr bot. Ohne das Grundwissen,
wer der Mensch ist, ist alles Fachwissen über
den Menschen bruchstückhaft und mehr ein Placebo
als wirkliches Heilmittel.
Das war eine der Triebfedern, die Paulus nach seiner
Bekehrung in die damals bekannte Welt gehen ließ,
wo die „gescheiten“ Griechen noch einen
Altar dem unbekannten Gott geweiht hatten, verkündete
er den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus
Christus ,“den Juden ein Ärgernis, den
Heiden einen Torheit“ Kor. 1, 22 ff, den Glaubenden
aber Gottes Kraft und Weisheit.“
Die Kraft, das spüren Menschen in seelischen
Extrembelastungen immer wieder bis heute, auch nach
Amokläufen und anderen grauenvollen Erfahrungen
kommt nicht aus dem Geschwätz der vielen leeren
Worte, der kranken Mitteilsamkeit der sog. Experten,
der inflationären Talk-Runden im Fernsehen, sondern
aus dem Grundvertrauen ins Leben, dessen Quelle der
Glaube an den lebendigen Gott ist.
Diese Botschaft, bewahrheitet durch die Erfahrung
unzähliger Menschen durch die Jahrhunderte, ist
bis heute Heilmittel für Seelen, die schwer erschüttert
und verletzt wurden. Menschen brauchen keinen Trost
durch Oberflächlichkeit, die nur zudeckt, sondern
eine Gesamtschau vom Menschen, die ohne Gott nicht
zu haben ist, wie Paulus sie meisterhaft in seinen
Briefen entfaltet. Deshalb wohl machen sich viele
Menschen bewusst oder unbewusst auf, um, wie es in
ihren Programmen oft heißt, auf den Spuren des
Apostels Paulus durch die Türkei zu reisen.
Rainer Korten
Kath. Pfarrer in Antalya

Christliches Wort
Der Traum vom langen
Leben
Erst
heute bekam ich mit der Post eine Werbesendung, in
der „Anti-Aging-Pillen“ und vielerlei
weitere gesundheitsfördernde Produkte angeboten
wurden. Wellness und Gesundheit werden in immer mehr
Ländern dieser Erde zum Kassenschlager. Will
man einigen amerikanischen Wissenschaftlern Glauben
schenken, können Menschen in Zukunft weit über
100 Jahre alt werden. „Die durchschnittliche
Lebenserwartung werde sich in der Mitte dieses Jahrhunderts
bereits auf 96 erhöhen“, so P.L. Miller
vom Longevity-Institute in Los Gatos. Genveränderungen
und das injizieren frischer Erbsubstanz in Zellen
soll dies möglich machen. „Sogar Geburtstagsgrüße
zum 200. Geburtstag sind dann möglich“,
behauptet M. Jazwinski, Professor für Biochemie
an der Universität von Louisiana. Als fernes,
aber oberstes Ziel, steht die menschliche Unsterblichkeit.
Christen dagegen behaupten, dass der Mensch nicht
deshalb sterben muss, weil sich sein Leib abgenutzt
hat, sondern weil Gott es so bestimmt hat: „Es
ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach
aber das Gericht“ (Bibel, Hebräer 9,27)
und „Der Lohn der Sünde ist der Tod“
(Bibel, Römer 6,23). Vor über 3.000 Jahren
ließ Gott durch Mose folgendes aufschreiben:
„Unser Leben währet siebzig Jahre, und
wenns hoch kommt, so sinds achtzig Jahre (Die Bibel,
Psalm 90,10). Und seit dieser Zeit hat sich das bis
heut auch nicht geändert, obwohl die Medizin
in jeder Zeitepoche glücklicherweise rasante
Fortschritte gemacht hat.
Wir machen also Fortschritte im Kampf gegen Krankheiten,
aber nicht im Kampf gegen den Tod. Dieser muss anderer
Art sein, als man im Allgemeinen denkt. Er unterliegt
Gesetzen, die wir nicht kennen. Seien wir realistisch
und erkennen an, dass Gott medizinischen Fortschritt
zulässt, nicht jedoch die Aufhebung seiner Beschlüsse.“
Ihr
Martin Seifert

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